| Pass |
Der englische Begriff steht für die Anzahl der Durchläufe, die der Druckknopf für den optimalen Farbauftrag benötigt. Im Single-Pass-Modus sprühen die Düsen über die gesamte Breite des Druckkopfes. Die Faustregel lautet: Je niedriger der Pass-Modus desto größer ist die Druckbreite pro Kopfdurchgang. Je höher der Pass-Modus desto öfter muss der Druckkopf hin- und herfahren, um die gewünschte Auflösung zu erreichen. Denn in den höheren Passes sind nicht alle Düsen aktiviert, sondern nur ein Teil. Dadurch wird das Druckbild insgesamt homogener. |
| PDF |
Das PDF-Format oder Portable Document Format hat der US-Konzern Adobe für die Software Acrobat entwickelt. Das Programm war anfangs ausschließlich zum Transportieren von Dokumenten über Datennetze gedacht. Die Schriften, Grafiken und Bilder sind in eine Datei eingebunden. Zusätzliche Informationen in Extra-Dateien fallen weg. Ursprünglich ging das Programm über die niedrige Auflösung von 72 dpi nicht hinaus. Sie eignet sich jedoch nur für das Senden von Dateien und das Darstellen am Bildschirm. Heute ist Acrobat bereits in der Version 4.0 erschienen und liefert hohe Auflösungen genauso wie Farbseparation und Rasterung. |
| PE |
Polyethylen kann Druckmedium oder Laminat sein |
| PET |
Polyester (umgangssprachlich = Poly) = Druckmedium |
| Piezo |
Auch hier fliegt die Tinte aus der Tinenkammer: Diesmal jedoch ausgelöst durch einen elektrischen Impuls. Er bringt ein Metallmembran zum Schwingen. Sie ist für das Herausschleudern der Tinte verantwortlich. Die Technik nutzt statt des Erhitzens der Tinte deren mechanische Beschleunigung. Das schont die Druckköpfe und hält sie länger im Einsatz als beim Thermal-Inkjet-Verfahren. Die Fachwelt streitet sich bis dato, ob Piezo oder Bubblejet die Nase vorn haben. |
| Pigmenttinte |
Die Pigmenttinte zeichnet sich durch höhere UV-Beständigkeit aus, hat aber einen stumpferen Farbcharakter als die Dye-Tinte; durch eine höhere Farbstoffpigmentierung somit auch einen geringeren Farbraum |
| Pixel/PPI |
Das Wort ist eine Abkürzung aus dem Englischen und steht für Picture Element oder übersetzt: Bildelement. Damit ist die kleinste Dateneinheit gemeint, mit der Bilder elektronisch beschrieben und von digitalen Bildbearbeitungssystemen eingelesen, bearbeitet und ausgegeben werden. Digitale Bilder bestehen aus Pixeln, die sich gegenseitig berühren. Jedes Pixel weist einen bestimmten Farb- oder Tonwert auf. Das Auge setzt die unterschiedlich gefärbten Pixel zu Gesamtbildern zusammen. Das Kürzel PPI steht für Pixel pro Inch (Zoll). Es gibt die Auflösung der Eingabehardware wie Scanner, Digitalkameras und Monitore an. |
| Pixel-Skipping |
Müssen Bilder verkleinert werden, steigt ihre Auflösung. Optisch macht das nichts aus, für die Ausgabe am Drucker können die hohen Auflösungen ein Problem ergeben. Das Verkleinern von Bildern, ohne Qualitätsverluste zu riskieren, wird Pixel-Skipping genannt. Bestimmte Pixel aus dem gesamten Bild werden weggelassen. Diese Aufgabe übernimmt der Rechner. Das Hinzufügen von Bildpunkten für eine höhere Auflösung heißt Resampling oder Interpolation. |
| Plastizität |
Formbarkeit unter Druck und Wärmeeinfluss |
| Polyamid (PA) |
Polyamide sind eine Gruppe von Werkstoffen, deren Eigenschaften vom harten und zähen PA6.6 bis zum weichen flexiblen. PA12 variabel sind. In der Hydraulik werden die harten und zähen Typen, je nach Beanspruchung, z. B. mit Glasfaser gefüllt. Aus der Bezeichnung ist in der Regel die Härte, die Art der Füllung und die Farbe ersichtlich. Beständig gegenüber allen in der Hydraulik eingesetzten mineralölhaltigen Schmierstoffen und allen Druckflüssigkeiten, wässrigen (verdünnten) Laugen und Alkoholen |
| Polycarbonat (PC) |
ist ein transparenter, äußerst schlagzäher Thermoplast, und wird als Halbzeug in klarer Ausführung am häufigsten verwendet. Bemerkenswert ist - nebst den guten dielektrischen Eigenschaften - seine Verwendbarkeit bei tiefen und hohen Temperaturen (-90 bis +135°C). PC wird klartransparent hergestellt und bietet dabei das Höchstmass an Schlagzähigkeit aller transparenten Thermoplaste. PC kommt für Gleitfunktionen nicht in Frage Seine wichtigsten Eigenschaften sind: extrem hohe Schlagfestigkeit, hohe Festigkeit, hohe Temperaturbeständigkeit, gute optische Eigenschaften und selbstverlöschend |
| Polyethylen (PE) |
Das Ausgangsmaterial zur PE-Produktion ist das Gas Ethylen, das aus Erdöl und aus Erdgas gewonnen wird. Eigenschaften: PE unterscheidet man je nach Herstellungsverfahren in PE niedriger Dichte (LD-PE) und PE hoher Dichte (HD-PE). Ältere Bezeichnungen für LD-PE sind Hochdruck- oder Weich-PE.; für HD-PE Niederdruck- oder Hart-PE. PE hat eine sehr geringe Wasserdampfdurchlässigkeit; die Diffusion von Gasen, Aromastoffen und etherischen Ölen ist hingegen relativ hoch. Toxikologie und Umweltverträglichkeit: Da das Monomer Ethylen ungiftig ist, ergibt sich bei PE für den Verbraucher keine gesundheitlichen Probleme durch Restmonomergehalte. Toxikologisch bedenklich sind die dem PE zugesetzten Additive. Im Vergleich zu anderen Kunststoffen wie PVC ist der Anteil an Additiven in PE mit ca. 5 % gering. Bei der Verbrennung von PE entstehen Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Wasser und Stickoxide. PE ist biologisch nicht abbaubar. Insgesamt ist PE genau wie Polypropylen ein Kunststoff, der in bezug auf Toxikologie und Umweltbelastung bei der Produktion, Verbrennung / Deponierung wesentlich weniger Probleme bereitet als z. B. PVC oder Polystyrol |
| Polyethylenterephthalat (PET |
Polyethylenterephthalat (Kurzzeichen PET) ist ein durch Polykondensation hergestellter thermoplastischer Kunststoff aus der Familie der Polyester. Die Monomere, aus denen PET hergestellt wird, sind Terephthalsäure (1,4-Benzoldicarbonsäure) und Ethylenglykol (1,2-Dihydroxyethan, 1,2-Ethandiol). PET wird in vielen Formen verarbeitet und vielfältig eingesetzt. Zu den bekanntesten Verwendungszwecken zählt die Herstellung von Kunststoffflaschen (Herstellungsverfahren Spritzblasen, Streckblasen) aller Art und die Verarbeitung zu Textilfasern. Auch zur Herstellung von Filmmaterial, wie es im Kino verwendet wird, wird PET verwendet. Bereits seit den 1950-er Jahren wird PET zur Herstellung sehr dünner Folien benutzt. PET hat einen eigenen Kunstharz-Identifikationscode, der das Recycling von PET-Verpackungen erleichtern soll. Als Textilfaser (Polyester) wird PET wegen verschiedener nützlicher Eigenschaften eingesetzt. Es ist knitterfrei, reißfest, witterungsbeständig und nimmt nur sehr wenig Wasser auf. Letzteres prädestiniert PET als Stoff für Sportkleidung, die schnell trocknen muss. Auch in der Lebensmittelindustrie wird PET bevorzugt eingesetzt. Es kann amorph verarbeitet werden und ist in dieser Form absolut farblos und von hoher Lichtdurchlässigkeit. Es wird für Lebensmittelverpackungen und Flaschen eingesetzt wie z. B. die PET-Flasche. Wegen seiner guten Gewebeverträglichkeit wird PET auch als Werkstoff für Blutgefäßprothesen eingesetzt. Ein großes wichtiges Anwendungsgebiet für Polyethylenterephthalat (PET) sind Folien, die heute in Dicken von 1–500 µm hergestellt werden. Die Anwendung geht über Dünnstfolien für Wickelkondensatoren, Schreibmaschinenbänder, Prägefolien, Verpackungsfolien für aromadichte Verpackungen, Möbelfolien, eingefärbte Lichtschutzfolien, Fotofilm, Röntgenfilm, Elektroisolierfolie, Ankernutisolierfolie bis zur Folie für Teststreifen in der pharmazeutischen Industrie. Ein großes Anwendungsgebiet waren auch Trägerfolien für Audio- und Videobänder. |
Polymerisation Polymer |
Zusammensetzung einzelner kleiner Moleküle zu sehr großen Verbindungen aus Riesenmolekülen |
| polymer kalandriert |
Vinyl Folien beschichtet oder unbeschichtet für mittelfristigen Einsatz Outdoor |
| Polyoxymethylen (POM) |
lagzähigkeit auf. Es ist deshalb ein bevorzugter Werkstoff für den Präzisions-Maschinenbau und Apparatebau. Seine Eigenschaften für Gleitfunktionen sind bemerkenswert. Durch seine hohe chemische Beständigkeit soll vom Kleben abgesehen werden |
| Polypropylen (PP) |
PP ist ein dem Hart-PE eng verwandter thermoplastischer Kunststoff, der u. a. zur Herstellung von Spritzgußteilen, Fasern, Thermoformteilen und Halbzeugen verwendet wird. Im Gegensatz zu Hart-PE zeichnet PP sich durch eine höhere Härte und Steifigkeit aus. PP zeichnet sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Chemikalien aus. PP sollte nicht bei Temperaturen um den Gefrierpunkt eingesetzt werden, da der Werkstoff versprödet |
| Polystyrol (PS) |
Standard Polystyrol ist ein harter und formstabiler, aber spröder Thermoplast. Auffällig ist der brilliante Oberflächenglanz. Er gehört zu den preisgünstigsten Kunststoffen und wird aus diesem Grund für spritzgegossene Massenartikel des täglichen Bedarfs sowie als Wegwerfprodukt eingesetzt. Für die technische Verwendung kommt PS auf Grund seiner guten dielektrischen Werte vorwiegend in der Elektrotechnik zum Einsatz. PS lässt sich problemlos kleben. Gegenüber Säuren, Laugen und Alkohol ist Polystyrol beständig. Es wird jedoch von vielen unpolaren Lösungsmitteln angegriffen |
| Polytetrafluoraethylen (PTFE oder Teflon®) |
Hochtemperaturbeständiger thermoplastischer Werkstoff, Eigenschaften: niedrigster Reibungskoeffizient aller Kunststoffe (ungefülltes PTFE), fast kein Unterschied zwischen statischen und dynamischen Reibungskoeffizienten (kein „Stick-Slip”), hohe Wärmedehnung, hohe Dauerwechselfestigkeit, Temperaturbereich von -200° C bis 250° C, geringe Druck- und Verschleißfestigkeit bei ungefüllten Typen. Gefüllte Typen, z. B. mit Glasfaser-, Kohle-, Bronze-Füllung, sind wesentlich höher Druckbelastbar und bis zum 100-fachen verschleißfester als ungefüllte |
| Polyurethan (PU) |
Polyurethane (PU, DIN-Kurzzeichen: PUR) sind Kunststoffe oder Kunstharze, welche aus der Polyadditionsreaktion eines Polyalkohols mit einem Polyisocyanat entstehen. Charakteristisch für Polyurethane ist die Urethan-Gruppe. Aus PUR lassen sich sehr einfach Schäume herstellen. Diese sind als Schaumgummi bekannt und werden als Reinigungsschwamm, Matratze, Sitzkissen aber auch zur Isolierung in Gebäuden und Kühlgeräten eingesetzt Aus PUR werden Matratzen, Schuhsohlen, Dichtungen,Schläuche, Fußböden, Lacke, Klebstoffe, Dichtstoffe, Skier, Autositze, Laufbahnen in Stadien, Armaturenbretter, Vergussmassen und vieles mehr hergestellt. Polyurethan wird im Bauwesen als 1- oder 2-Komponenten-Schaum (Montageschaum) zum Abdichten von Fugen im Beton vor dem Vergießen, zum Stabilisieren von Fundamenten, zum Anheben von Gebäudeteilen, Fußböden etc. verwendet und beim Einbau von Fenstern und Türen benutzt. Polyurethan-Hartschaum wird als Isolier- und Dämmschicht in Sandwich-Elementen eingesetzt. Die Elemente bestehen aus einem inneren und äußeren Blech (Alu oder beschichtetes Stahlblech), wobei der Zwischenraum durch den aufquellenden PU-Schaum ausgefüllt wird. Überwiegend werden diese Sandwichelemente im Industriebau bei Systemhallen eingesetzt, da sie vorgefertigt werden und auch schnell montiert werden können. So entstehen in kurzer Zeit Wand- und Dachkonstruktionen, die gedämmt und innen wie außen sofort fertig sind. Auch bei gedämmten Roll- und Schiebetoren (Garagentore) werden Sandwichelemete verbaut.. PU-Hartschaumplatten sind in verschiedenen Dichten verfügbar. Die Produkte sind teils mit Füllstoffen versehen (Glasmikroballons, Aluminiumpulver). Einsatzzweck sind Dämmstoffe sowie der Modell- und Vorrichtungsbau. Der Schaum wird dazu meist spanend bearbeitet. |
| Polyvinylchlorid (PVC) |
gehört zu den mengenmäßig am meisten verwendeten technischen Kunststoffen. Auf Grund seiner guten mechanischen Festigkeitswerte, seiner interessanten chemischen Beständigkeit, seiner guten dielektrischen Eigenschaften und seines günstigen Preises sind vielfältige Anwendungsmöglichkeiten gegeben. Das eher ungünstige Gleitreibungs-Verhalten lässt jedoch keine Gleitfunktionen zu. Hart-PVC lässt sich gut kleben. |
| Printing on Demand |
Beim Drucken nach Bedarf wird nur das produziert, was benötigt wird. Im Gegensatz zum Offsetdruck fällt hier das aufwendige und kostenintensive Lagern von Drucksachen weg. Dank moderner Digitaldruckanlagen kann dadurch günstiger produziert werden. Prospekte und Mailings bleiben aktuell: Ändert sich der Ansprechpartner oder der Preis, ist die Datei mit ein paar Mausklicks auf den neuesten Stand gebracht. Das Einstampfen von veralteten Ausgaben gehört der Vergangenheit an. |
| Proof |
Unter Proofing versteht man den farbverbindlichen Ausdruck auf einem Large-Format-Printer, der dann im Offset-, Tiefdruck, usw. in Massen gedruck wird |
| Punktzuwachs |
Ein anderes Wort dafür ist Tonwertzunahme. Bei der Ausgabe auf Druckmaschinen vergrößern sich die Rasterpunkte. Verantwortlich dafür sind Faktoren wie Papiersorte, Farbauftrag und Druckmaschine. Werden sie nicht berücksichtigt, kommt es zu Farbverschiebungen und Details können verloren gehen. Proofausdrucke und die Erfahrung des Druckers beim Einstellen der Maschine schützen vor unerwünschten Druckergebnissen. |